Wenige Caches bedeutet mehr Möglichkeiten
Durch einige Diskussionen, die ich in der letzten Zeit geführt habe, ist immer eines klar geworden. Es gibt zwar Frust über irgendwelche Regelungen von Groundspeak. Der Frust ist da, aber niemand traut bei vorhandenen Geocaching-Portalen einfach mal einen Cache einzustellen, der mal nicht auf Geocaching.com gelistet ist.
Die Gründe
Jeder Owner freut sich, wenn sein Cache besucht wird. Es ist sicher frustrierend, wenn sich höchstens mal alle 6 Monate mal jemand zum wirklich tollen Cache verirrt. Zusätzlich weiß der Owner bei Geocaching.com einfach immer, wie es dem Cache gerade geht. Die ständigen Logs verraten, ob man eine Wartung machen muss. Bei allen Alternativen muss man immer mal wieder schauen, ob noch alles in Ordnung ist.
Geocacher, die über Opencaching cachen, wissen nie ob es den Cache überhaupt noch gibt, oder der Owner ihn einfach vergessen hat. Man tappt also förmlich im dunkeln. die Erfolgsquote sinkt und ein loggen über Geocaching.com ist dann einfach bequemer.
Doch es geht auch anders
All diese Probleme auf den eher kleineren Portalen haben wir uns allerdings selbst zuzuschreiben. Damit Geocaching funktioniert, benötigt es einer Community, die sich auch um die Caches kümmert. In Zeiten der “Überbedosung” lohnt es sich, Ideen, die man für einen Platz hat, dieser aber besetzt ist, einen OC-Experiment zu starten. Aufgrund von Platzproblemen kann man die Idee auf Geocaching.com nicht umsetzen. Auf den alternativen Plattformen existiert das Listing aber nicht. Dies ist also die Möglichkeit, die Ideen trotzdem umzusetzen. Die Dosen müssen dann nur entsprechend gekennzeichnet sein, um verwechslungen zu verhindern.
Andere Möglichkeiten sind Lost Places. Auch hier kann man parallel zum Geocache einen Opencache laufen lassen, ohne dass sich die Dosen behindern. Eine bessere Variante ist, das Listing nur auf Alternativen einzustellen, statt als Premium laufen zu lassen. Dies erzielt (noch) den gleichen Effekt der wenigeren Besucher.
Aus diesen Gründen kann ich nur an alle Cacher mit Ideen appelieren aktuelle Ideen umzusetzen und nicht gleich zu verwerfen. Alternative Plattformen und Geocaching könnten wunderbar parallel und vor allem auch gleichwertig existieren.
Ähniche Probleme gibt es aber auch in anderen Ländern, wie z.B. England. Für Cachetouristen bietet sich das natürlich besonders an. Um günstig und gut nach England zu kommen, kann man z.B. eine Sprachreise machen. Jürgen Matthes Schülersprachreisen ist ein solcher Anbieter. Er hat sich besonders auf Schülersprachreisen spezialisiert.

Genau so denke ich auch! Habe zwar erst einen Cache gelegt, der ist auch bei OC gelistet. Zwar gibt es Crosspostings, weil wer bei GC loggt, loggt auch OC meist mit, dennoch hoffe ich, daß noch mehr Cacher OC entdecken, das ist eine Alternative zu dem Moloch GC und zudem noch komplett gratis. Zwar gehört OC etwas optisch aufbereitet, vorallem bei der Cacheörtlichkeitsanzeige (7.3 km NNW). Wenn ich einen Cache entdecke, der z.B. gemuggelt ist oder beschädigt, dann schreib ich auch OC an, was Sache ist. Sind nur wenige Minuten, aber wenn das jeder macht, dürfte OC bald auf Vordermann sein.
Würde mich freuen, wenn OC bald auch so groß wird wie GC, dann bin ich von GC nämlich weg.