Sind Rundreisen zum Cachen geeignet?

Es gibt eine Vielzahl an Reisemöglichkeiten, bei denen man viele Caches mitnehmen kann. Vor allem Rundreisen wird diese Eigenschaft nachgesagt. Doch ist das wirklich so? Ein kleiner Faktencheck.

Bei einer Rundreise kommt man viel rum. Oft sind die Routen und die Aufenthalte an bestimmten Sehenswürdigkeiten vorher geplant. Man besucht den Ort und hat oft nur begrenzte Zeit diesen Ort zu besichtigen oder eben die eine oder andere Dose zu heben. So wird die Cachertour an der chinesichen Mauer zwar erschwert, wird aber nicht ganz unmöglich. Eine genaue Planung der zu hebenden Dosen und der Reiseroute ist hier allerdings unabdingbar.

Bei Rundreisen reist man oft in größeren Gruppen. Dies ist für Geocacher eigentlich ein Grund dafür, eine Dose nicht zu heben. Er will unbeobachtet sein. Zudem könnte ein auffälliges Verhalten auch die Reiseleitung aufmerksam machen. Doch so ganz ernst sollte man das nicht nehmen. Diese „Geheimhaltung“ gilt nicht wirklich. Diese Regel ist dafür da, dass nichtcahcer diesen Ort nicht verunstalten oder den Cache entfernen. Bei der Gruppe der Rundreise kommt wohl aber keiner mehr zurück an diesen Ort. Dennoch sollte man Zeugen der Cachehebung von dem Hobby unterrichten, um Missverständnisse zu vermeiden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Rundreisen sehrwohl für Geocacher geeignet sind. Vor allem wegen der großen Anzahl an Sehenswürdigkeiten lohnt sich diese Art der Cacherreise sogar. Dennoch muss man genau planen und die Gruppenmitglieder ggf. von dem Vorhaben unterrichten.

Foto: ullaegino-sizilienreise

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