Groundspeak änderte Guidelines – meckern kann ja so einfach sein
Das Groundspeak seine Guidelines änderte wäre völlig an mir vorbei gegangen, hätte ich da nicht folgenden Artikel gelesen: http://2cachefinder.blogspot.de/2012/04/neue-guidelines-von-gs-verargern-die.html. Dieser Artikel soll eine Antwort auf das etwas sinnlose und unüberlegte meckern auf 2cachefinder sein.Sorry wenn ich nun irgendwelche Urheberrechte verletze, aber um den Inhalt nicht aus dem Zusammenhang zu reißen, muss ich nun einmal alle Statements zitieren:
- Owner eines Mysteries müssen ab sofort per Reviewer-Note einen Lösungsweg angeben!
Warum? Was soll das? Warum muss der Reviewer sowas wissen? Um selber einige Caches so lösen zu können???
Klar, es ist natürlich nicht besonders toll, wenn man einen Lösungsweg angeben, muss und diesen vor dem Reviewer breit treten muss. Es gibt immerhin auch schwierige Caches, die nicht so einfach erklärbar sind. Aber Groundspeak hat sich mit Sicherheit etwas dabei gedacht. Mysteries wurden z.B. immer dazu genutzt um z.B. Lost-Places zu verlegen und so die eigentlichen Koordinaten zu verschleiern. So bekam ein Owner vorher die Caches ohne Probleme durch. Durch diese neue Regel soll das ganze ein wenig eingedämmt werden (was aber sowieso nicht gelingt).
- Owner haften für ihre Caches. Auf der Außenseite der Dose muss ab sofort sichtbar die GC-Nummer zu lesen sein.
Das ist ja noch OK,Wenn man den GC- Code draufschrieben muss!!! Aber warum muss ein Owner haften für seinen eigenen Caches?? Es steht überall das die Cacher die den jeweiligen Cache suchen auch genau wissen sollten was sie tun und selbst für ihr tun verantwortlich sind oder?Wer das nicht tut sollte diesen Cache dann eben nicht machen!!Warum dann so ne Hühnerkacke (sorry)
Die GC-Nummer schreibe ich persönlich sowieso immer drauf. Bevor man eine Dose verlegt, sollte jeder Owner genau wissen, was er tut. auch wenn jeder Geocacher für sich selbst verantwortlich ist, verleitet er durch das verlegen, andere Cacher den Ort zu betreten. Natürlich haftet der Owner für seine Dose. Er hat sie auch ausgelegt und sollte sich über eventuelle Konsequenzen im klaren sein. So weit ich weiß, gilt diese Regel schon länger.
- Das Legen eines Caches setzt grundsätzlich die Erlaubnis des Grundstück- bzw. Gebäude-Eigentümers oder Landbesitzers voraus. Der Owner versichert das mit Absenden des Listings.
Aha, dann sind ja 95% aller Caches verdammt zum Archivieren oder?
Das war doch vorher auch schon so. Auch wenn man vorher einen Cache verlegte, hat man mit dem klicken auf die zwei Häkchen unten, genau dies bestätigt. In der Praxis wird sich allerdings nicht viel ändern.
- Für Caches außerhalb der Homezone verlangt Groundspeak ab sofort einen Wartungsplan.
Einen Wartungsplan??? Ich halte es echt nichtmehr aus!!
Ich halte das durchaus für eine positive Regel. Was nützt ein Cache, der im Urlaub verlegt wurde, nach 2 Wochen nach Abreise kaputt geht und in diesem Zustand bleibt? Unnötiger Frust bei Reviewern und Geocachern wird so vermieden.
- Listings dürfen nicht zum Legen weiterer Dosen auffordern, z.B. Ehrentafeln oder Keimzellen.
Warum denn nicht?? GS sollte doch froh sein das andere zum Cache animiert werden oder? Sie verdienen ja daran !!!
Zugegeben, an dieser Regel bin ich auch schon verzweifelt. Ist allerdings auch nicht neu. Ich wollte mal ein “Caches-Wanted” Event machen, und eine Art Preisauschreiben für neue Caches. Aber am Ende verstehe ich, dass Groundspeak durch diese Regel wohl nur die Qualität der Dosen wahren will. Niemanden nutzt es, wenn plötzlich alle Dosen in die Botanik schmeißen, weil ein Cachelisting das so gefordert hat.
Falls diese Guidelines einem nicht passen, steht es natürlich jedem frei, sich Alternativen zu suchen. Warum veröffentlicht 2cachefinder.de nicht seine Listings auf seiner eigenen Homepage? Keine Guidelines aber volle Haftung. Aber mal im Ernst. Ich denke GS will die Geocacher “schützen” und muss sich eben auch an geltendes Recht halten. Diese Gradwanderung darf Groundspeak nicht zu sehr gegen die Geocacher auslegen, damit diese nicht abwandern. Resultierend daraus, lässt sich sogar schließen, das Groundspeak diese Regeln nicht unbedingt freiwillig getroffen hat.

ach wie lustig.
das ist natürlich auch eine möglichkeit kritik zu üben,aber dann so……das ist sehr unsauber und wurde bei WordPress schon gemeldet.
sorry,aber erst überlegen
Sorry, wieso meldest Du sowas WordPress? Ich nutze hier nur mein Recht auf freie Meinungsäußerung. Ich wollte eine Debatte anstoßen. Scheinbar hab ich aber Resignation deinerseits bewirkt.
Trotzdem kann ich hier sagen was ich denke. Du kannst auch gern mit mir diskutieren, solange es sachlich bleibt. Welchen Blog wir dafür nehmen oder ob wir uns via. Mail unterhalten ist mir völlig wurst. Von mir aus müssen wir uns auch nicht unterhalten. Aber bitte akzeptiere meine Meinung.
Wie gesagt, wollte ich hier niemanden beleidigen. Wer mich kennt, weiß, dass ich äußerst freundlich und zuvorkommend bin. Aber eben auch kritisch.
finde diesen weg nicht toll….hättest bei uns im blog deine meinung äußern können und nicht so breit treten das WIR diese meinung haben.
so isses eben mal.deine menung ist uns auch wichtig nurnicht auf so einem weg.
Ob ich nun einen Kommentar schreibe, oder einen Artikel draus mache, bleibt sich doch gleich (übrigens machen solche Aktionen die Bloggosphäre aus). Ich mein, euer Blog ist frei und offen im Internet zu finden, wenn Ihr einen Artikel schreibt, müsst Ihr immer damit rechnen, dass jemand eure Seite zur Recherche oder Antwort nutzt. Pingbacks sind genau für solche Aktionen da. Immerhin habe ich euch einen Link geschenkt
.
Ich finde diesen Artikel hier gut – und ich stimme mit ihm überein. Die Reaktion der 2cachefinder sagt mir, dass hier jemand mitten ins Schwarze getroffen hat
- Wartungsplan bei Caches außerhalb der Homezone: Bisher waren “Urlaubscaches” untersagt bzw. nur erlaubt, wenn man einen lokalen Cacher gewann, der bereit war, ggfs. die Wartung zu übernehmen. Ich bin mir sicher, dass auch heute noch als Wartungsplan ausreichend ist zu sagen, dass der lokale Cacher XYZ bereit ist, ggfs. die Wartung vorzunehmen. Und eigentlich sollte es als Owner selbstverständlich sein, dass man Caches nur auslegt, wenn man eine kurzfristige Wartung der Caches gewährleisten kann.
- Owner haften für ihre Caches. Das ist – ehrlich gesagt – eine inhaltlich relativ unsinnige Regeln, denn die Haftung für einen Cache bestimmt nicht Groundspeak. Die Frage der Haftung regelt sich nach allgemeinem Recht … in Deutschland nach den allgemeinen deutschen Gesetzen. Und selbstverständlich haftet der Owner für seinen Cache … das ist weder neu noch hat Groundspeak damit etwas zu tun.
- Groundspeak hat ebenfalls wenig damit zu tun, ob man eine Erlaubnis des Grundeigentümers braucht, um den Cache zu legen. Auch das ist etwas, das sich nach allgemeinem deutschen Recht bestimmt. Solange es sich um nicht allgemein zugänglichen Raum handelt, gilt das sowieso. Das viele Caches – insbesondere LP-Caches – das Begehen eines strafrechtlich relevanten Hausfriedensbruch voraussetzen, dürfte auch allgemein bekannt sein. Selbst bei öffentlich zugägnlichem Grund und Boden kann man sehr unterschiedlicher Meinung sein, ob allgemeine Betretensrechte auch das Recht verleihen, irgendetwas dort zu verstecken bzw. zu hinterlassen.
- zu Dingen wie Fotolog bei EC muss man nicht mehr viel sagen – wer es bisher noch nicht mitbekommen hat, dass ein Foto nicht mehr verlangt werden darf, und sich jetzt ganz groß darünber aufregt, da frage ich mich wirklich, ob man sich vorher schon mal mit den Guidelines beschäftigt hat.
Hallo an die traute Runde!
Es steht uns doch frei, ob wir Gc.com weiter als Plattform für unsere Dosen nutzen. OC ist doch auch eine Alternative, kostet nichts und bietet das, was wir unbedingt zum Cachen brauchen. Mir sind bei dieser Plattform keine so einschneidenden Regeln bekannt.
Warum ärgern wir uns über GC.com, zahlen die Premium und lassen uns auch noch von denen auf dem Kopf rumtanzen? Denkt mal drüber nach!
OC hat auch eine Chance verdient!
Guten Abend
Fragt sich nun noch welches OC
Bei uns hier ist das Problem, dass bei beiden Opencaching-Plattformen die nächsten 20 km innerhalb von 2h leergecacht wären. Ich selbst habe mal meine Listings bei OC.com rein gestellt, aber noch nicht einen Log.
Das ist ein Problem. Aber die User haben es selbst in der Hand.
Ihr solltet bei Eurer Diskussion nur eins bedenken:
Wenn Groundspeak sich entscheiden müßte zwischen den netzaffinen Cachern die in Blogs und Foren, auf Facebook und in Twitter aktiv sind und all den Cachern die nur am Wochenende nicht immer die gleiche Spazierstrecke gehen wollen, dann müßten die Netzgemeinde sich ein neues Heim suchen.
Nur weil wir im Netz uns dazu äußern sind wir nicht die Mehrheit.
Gruß
Henny-R
Diejenigen, die jedes Wochenende nur die gleiche Spazierstrecke gehen, werden aber wohl auch kaum 30$ im Jahr berappen um sich einen Premium-Account zu kaufen. Im Sinne von Groundspeak ist die Zielgruppe die wichtigste, die am meisten Geld abwirft. Das dürften schon die freaks sein, die unbedingt immer die neusten PQs brauchen. Die nicht ab und zu mit dem Handy durch den Wald stapfen. Denn diese Zielgruppe braucht kein Premium-account und bringt Groundspeak demzufolge kein Geld.
Also, es tut mir ja Leid, aber ich muss Dich wohl mal ein Desillusionieren.
Lt. geocaching.com gibt es über 5 Millionen Cacher weltweit. Gehen wir mal niedrig an die Sachen ran und sagen 5% davon leben in Deutschland. Da sind wir bei gut 250.000 Cachern.
Im grünen Forum sind knapp 31.000 Nutzer registriert. Im großen und ganzen kann man davon ausgehen das dies die Zahl der netzaffinen Cacher ist. Runden wir das etwas auf und sagen 37.500 also 15%.
In meinen Caches habe ich 70-80 % Premium Member die loggen. Sagen wir also mal 75%.
Sind wir also am Ende bei rund 60 % Premium-Member ohne ausgeprägte Netzaffinität. Genau das ist die Zielgruppe. Cacher die einen Premiumaccount haben ohne die maximale Anzahl der PQs auszunutzen, eine riesiege Netzlast erzeugen, sondern nur Morgens die Caches raussuchen und Abends loggen.
Gruß
Henny-R
Lustig finde ich eigentlich nur, dass 2cached den Artikel bei “WordPress” gemeldet hat
ich kipp um:
“Groundspeak durch diese Regel wohl nur die Qualität der Dosen wahren will.”
wahnsinns qualität was zur zeit rauskommt….ich weiß gar nicht mehr wnan ich diese geilen dosen alle holen soll!
danke 2cachefinder für deinen Artikle. dieser spricht mir aus der Seele. man sollte mal für den ganzen geömüll ein SBA loggen bzw sich die genehmigung zeigen lassen.
Klar kann es passieren, dass durch diese Regeln mancher Cache etwas fragwürdig ist. Aber es ist ja nun auch wichtig, dass man sich vor allem auch im gesetzlichen Rahmen bewegt. Dass Lost Places eben nicht zum gesetzlichen Rahmen gehören, sollte nun jedem klar sein.
Aus Groundspeaks Sicht ist dieser Schritt nachvollziehbar. Umso mehr Cacher, umso schwieriger wird das ganze nun.
Also wo schlussendlich das Problem liegt kann sich jeder selbst fragen. Groundspeak ist es am Ende aber nicht.
ja schon lustig……