Das (un)vergessene Heizkraftwerk

Viele Geocacher waren kritisch, was den Sinn eines Geocaching-Vereins angeht. Doch mit diesem und bevorstehenden Event hat sich der recht frische Verein eine Daseinsberechtigung geschaffen und auch die letzten Kritiker verstummen lassen.Die Location für das Event ist mit dem Brühler Heizkraftwerk in Erfurt passend zum gezeigten Film “Hinter vergessenen Mauern” von Enno Seifried ausgewählt.
Auch das Heizkraftwerk selbst wird über Führungen von Zeitzeugen thematisch aufgearbeitet. Zudem wird es noch eine kleine Überraschung geben, von der ich noch nichts verraten darf. Seid also gespannt.

Für uns und unseren Podcast ist dieses Event eine passende Gelegenheit mal wieder aus dem “Sommerschlaf” aufzuwachen und endlich unsere dritte Folge zu produzieren.
Wir freuen uns jedenfalls auf dieses toll vorbereitete Event und danken schon jetzt dem Thüringer Geocaching-Verein für Ihre Mühen.

Die Kosten für Teilnehmer werden 5€ betragen. Anmelden könnt ihr euch wie bei Events gewohnt auf der Seite.

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6 Kommentare zu “Das (un)vergessene Heizkraftwerk”

  1. -jha- sagt:

    Und was bitte daran soll angeblich Kritiker verstummen lassen?
    Noch mehr Geocaching-Rummel kann nicht gut sein. Die Probleme werden so nicht kleiner, wenn auch der der letzte Muggel jeden Schleicher sofort als Geocacher betitelt und prüfen lässt, ob da nicht irgendwo ein illegaler Geocache gelistet sein könnte….

    • Aliverable Aliverable sagt:

      MEGA-Events, bei denen 10000 Geocacher offen und frei ihrem Hobby nachgehen? Eine Zeitschrift namens Geocaching-Magazin, dass ich frei im Kiosk kaufen kann? Was ist nun so schlimm an einem Verein, der sich das Ziel setzt, solche Vorurteile abzubauen und mit diesem Event einen guten Weg einschlägt?

      Was wir nicht leugnen können ist: Geocaching ist inzwischen so populär wie joggen oder Mountainbiken. Dieses Problem, mit den Menschen, die immer hinter den Cachern herschleichen und überall illegale Dosen vermuten ist doch hausgemacht. Klar vermutet man etwas illegales, wenn jemand “möglichst unauffällig” nach etwas sucht. Jeder normale Mensch denkt da an Drogenhandel oder soetwas.
      Und diejenigen die keine Drogen vermuten kennen Geocaching aus den Medien “Das sind doch die, die Wild aufscheuchen und alles kaputt trampeln”. Genau solche lehrreichen und gut durchdachten Events helfen dem entgegenzuwirken. Wir sind da angekommen, wo wir uns nicht mehr verstecken können, sondern die Medien und unsere eigenen Mittel nutzen müssen, um den Muggeln zu zeigen, dass es nicht so ist.

      Deshalb: Noch mehr Geocaching-Rummel kann nur gut sein, wenn er von uns selbst kommt. Und diejenigen die immer etwas zu meckern haben gibt es immer. Die kann man irgendwann (wenn die Argumentation weg fällt) einfach nicht mehr ernst nehmen.

  2. ArtThief sagt:

    Also ich bekenne mich gern als Kritiker des sog. “Geocachingvereins”, dessen Sinnhaftigkeit mir mehr als fraglich ist.
    Ich sehe es wie -jha- und kann auch dem Event nichts poitives abgewinnen.
    Aber genauso wie es Leute gibt, die jeden Kram kaufen nur weil “Geocaching” drauf steht oder das Werbemagazin mit Schriftgrößen für Fast-Blinde abonnieren, so gibt es wohl auch genug die soetwas toll finden.

    Geocaching hatte mal etwas mystisches, geheimnisvolles, es hatte mal mit tollen Erlebnissen, schönen Orten und Natur zu tun. Aber erst wenn die immer kleiner werdende Gemeinde derer die noch an diese Philosophie glauben, die Hoffnung darauf aufgegeben haben, wird man vielleicht von “verstummenden Kritikern” reden können.

    • -jha- sagt:

      Solange niemand “Kritiker verstummen” übersetzt mit “Kritiker mundtot machen”, solange habe ich keine Probleme damit.
      Sollen die Geocaching-Geschäftlhuber halt ihre Shops mit Unterhosen beschriftet auf “FTF” oder “Micro” betreiben oder Bilderheftchen mit fragwürdigen Texten drucken. Solange es dafür Käufer gibt und sie keine bessere Möglichkeit zum Geldverdienen gefunden haben, immerhin ein paar ALG2-Bezieher weniger.
      Bei den Blogbetreibern, die auf Affilate-Links, Trigami-Reviews und bezahlte Werbung setzen, da sehe ich es jedoch kritisch. Für ein paar Cent (oder vielleicht Euro) verkaufen die ihre Seele (oder nach Lesart anderer: Verraten den Geist des Hobbies) und haben auch noch oft die Dreistheit, das mit “Server-Kosten für’s Blog” zu rechtfertigen.
      Da sage ich dann: Wenn Ihr als Hobby etwas macht, was ihr Euch nicht leisten könnt, dann verzichtet eben drauf.

  3. Karl Racpe sagt:

    “Viele Geocacher waren kritisch, was den Sinn eines Geocaching-Vereins angeht. Doch mit diesem und bevorstehenden Event hat sich der recht frische Verein eine Daseinsberechtigung geschaffen und auch die letzten Kritiker verstummen lassen.”
    Eine Daseinsberechtigung durch das Ausrichten einen Events? Dann brauchen wir mehr Vereine, bei den ganzen Events die tagtäglich so stattfinden!

    “MEGA-Events, bei denen 10000 Geocacher offen und frei ihrem Hobby nachgehen? Eine Zeitschrift namens Geocaching-Magazin, dass ich frei im Kiosk kaufen kann? Was ist nun so schlimm an einem Verein, der sich das Ziel setzt, solche Vorurteile abzubauen und mit diesem Event einen guten Weg einschlägt?”
    Also ein Megaevent und eine Zeitschrift sind Veranstaltungen und Güter, keine Vorurteile. Auch ist mir nicht klar, was der Thüringer Geocachingverein dagegen hat und diese abbauen will?

    Ganz ohne Scherz – der Verein konnte bislang noch nicht ernsthaft erklären, worin er seine Daseinsberechtigung sieht. Dass er seine Handlungen auch in meinem Namen, als Thüringer Cacher, durchführt finde ich unter diesen Umständen anmaßend. Aber das ganze geht wohl genauso den Bach runter wie ihr vorhergehendes Projekt, http://www1.thueringencacher.de… Und ich werde nicht trauern.

    • Aliverable Aliverable sagt:

      Ich weiß nicht, ob Du den aktuellen Podcast gehört hast, wenn nicht, schlage ich vor Du tust es noch. Hier werden nämlich Antworten geliefert. Er führt seine Handlungen NICHT im Namen von allen Thüringer Cachern durch. Wie denn auch?

      Der Verein ist lediglch eine Interessengemeinschaft, die versucht genau das ins positive zu lenken, was sowieso schon eingetreten ist (Geocaching in aller Munde und als Trendsportart). Dadurch entstehen nun einmal Konflikte, die zwar von (fast) jedem einzelnen Cacher gesehen und auch wahrgenommen werden. Aber wer kümmert sich denn z.B. um den Dialog mit Jägern, Förstern, Behörden? Genau das macht der Verein hier in Thüringen. Im Blick immer die anderen Bundesländer und dort gab es weitaus größere Probleme, die oft auch nicht wirklich gut für die Cacher endeten. Einfach weil die Lobby und die einige Stimme fehlte.

      Auf dem Event haben wir uns lange unterhalten. Glaub mir, die wissen was sie machen. 20 Leute die an einem Strang ziehen, können mehr bewirken als 500 Einzelkämpfer.

      Ich bin nicht Mitglied im Verein und kann deshalb logischerweise nicht für ihn sprechen, doch das was er macht kann ich nur begrüßen.

      Komisch finde ich es, dass niemand den Dialog mit dem Verein selbst suchst. Wenn Du wirklich mit dem Verein direkt reden willst und deine Fragen loswerden willst, schlage ich vor, die Facebookseite des Vereins zu nutzen.

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